Peter Weis – Schauspieler

Neuigkeiten

Neues von All Score Media

Es wird ja höchste Zeit, die Neuigkeiten-Rubrik wirklich mit „Neuigkeiten“ auszustatten.

Bei All Score Media ist soeben „Professor van Dusen in der Höhle des Löwen“ erschienen; der Titel beschreibt treffend die Situation, in der sich der überaus kluge und ebenso arrogante Ermittler(Bernd Vollbrecht) in dieser Folge befindet.  Ich spreche den undurchsichtigen Blake van Belt, zum Ende hin wird aber klar, um wen es sich da handelt . Gleichfalls neu ist „Charlie Chan, Das Schwarze Kamel“. Ich habe schon in Folge 2, „Der chinesische Papagei“ mitgemacht; da begeistert mich jedes Mal wieder das schöne Cover, auf dem man, asiatisch „verfremdet“, Helmut Krauss, den Darsteller des Serienhelden, erkennt. Alle diese Produktionen sind ebenso spannend wie unterhaltsam. Erwähnen möchte ich noch den „Geister-Schocker Nr.70“, in dem man es mit surfenden Skeletten zu tun hat; ich gebe da einen unsympathischen Sheriff. Auch solche Rollen wollen dargestellt werden.

Neues von Titania Medien

Bei „Titania-Medien“ sind wieder neue Hörspiele im „Gruselkabinett“ erschienen, in denen ich „dabei“ bin. Da gibt es „Die Fakten im Fall Waldemar“ nach Edgar Allan Poe anzuzeigen und einen  Howard P. Lovecraft „Kalte Luft“, der motivisch von Poes Geschichte beeinflusst ist ,  andererseits aber den makabren Vorgang der scheinbaren Überwindung des physischen Todes ganz neu erzählt . Ich „bin“ Dr. Munoz, der größenwahnsinnigeArzt, der  dafür verantwortlich ist und am Ende grauenvoll scheitert.  In den „Fall Waldemar“ hat Marc Gruppe noch eine weitere Poe-Geschichte, „Das verräterische Herz“,  eingearbeitet. Darin spreche ich den alten Mann, das Mordopfer. Und dann ist „Manor“ von Karl Heinrich Ulrichs heraus gekommen, da bin ich der Erzähler einer unheimlichen homoerotischen Vampir-Geschichte aus dem Hohen Norden (Färöer-Inseln), mit Tom Raczko und Louis Friedemann Thiele in den beiden Hauptrollen.

Neues von Maritim

Geschrieben und inszeniert von Günter Merlau (Lausch Medien) sind bei MARITIM die Folgen 10, 11, 12 und 13  der Serie „Die schwarze Sonne“ erschienen. In der Folge 11, „Heilige Geometrie“ bin auch ich in einer schönen Rolle dabei. Parallelwelten, Zeitreisen, „Gothic-Horror“ sind die Elemente dieser spannenden Serie, die gleich mehrere Genres bedient. Wer „Schwarze Romantik“ oder auch Autoren wie Philip K. Dick liebt, kommt hier voll auf seine Kosten.

Nun wird es aber Zeit für die „Helle Seite“

Eine ganze Reihe von Kinderhörspielen: So z.B. die „Häschenschule“, ein Hörspiel von Antje Seibel nach dem gleichnamigen Kinofilm, und wer da an das klassische Kinderbuch aus Urgroßelternzeiten denkt, liegt da nur teilweise richtig: die neue Geschichte spielt zum Teil in einer „modernen“ städtischen Hasenwelt, der Held, der Hase Max, ein ziemlicher Flegel,  landet auf einem ferngesteuerten Flugzeug in einem Ausbildungscamp für künftige Osterhasen, das er zunächst einfach uncool findet, aber dort erfährt er eine Wandlung und lernt verantwortungsvoll für seine Mitgeschöpfe einzustehen. Keine Angst: ein moralisierender Zeigefinger wird nicht erhoben. Senta Berger spricht Madame Hermine, eine geheimniskundige Hasenschamanin. Ich bin der Erzähler. Und der bin ich auch in den Hörspielen um „Rabe Socke“ mit den Stimmen aus den gleichnamigen Zeichentrickfilmen, Text auch hier von Antje Seibel. Frank Gustavus, mit dem ich auch schon oft und gern gearbeitet habe (ist gar nicht mehr zu zählen: Tintenwelttrilogie, Die vergessene Welt, Auf Samtpfoten, Der erste Tag vom Rest meines Lebens und und und...),also Frank ist  der Regisseur der Hörspiele nach Paul Friester "Heule Eule" (wie Tintenwelt, Samtpfoten und vieles menr erschienen bei Oetinger). Die kleine Eule heult und heult und weiß oft nicht, warum (Heule Eule, Nein, ich lass niemand rein, Ich will mein Bumm!). Und wieder einmal bin ich der Erzähler.

Neues von Kai Schwind

Zum Schluss möchte ich noch auf „Die Ferienbande“ hinweisen, diese herrliche und erfolgreiche Parodie auf die vielen Jugendhörspiele, die sich schon auf so mancher Tournee bewährt hat. Kai Schwind, der Regisseur u.a. der Live-Shows um die drei ???,  Karin Wiegand und Sven Buchholz haben jetzt den dritten Teil von „Die Ferienbande und der krass üble Rächer“ herausgebracht. Im zweiten Teil  „Der Rückfall“ habe ich in der schönen Rolle eines Physiklehrers mitgemacht, der das „Wiegenlied“ von Brahms singt. Kai Schwind ist auch Autor und Regisseur von „Kill Shakespeare“, da darf ich sogar Shakespeare himself sein. Produziert bei Lauscherlounge für Audible.