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Neuigkeiten

Immer noch schöner Grusel bei Titania Medien

Erinnern möchte ich hier an Hörspiele von Titania-Medien. Da gibt es „Die Fakten im Fall Waldemar“ nach Edgar Allan Poe anzuzeigen und einen  Howard P. Lovecraft „Kalte Luft“, der motivisch von Poes Geschichte beeinflusst ist, andererseits aber den makabren Vorgang der scheinbaren Überwindung des physischen Todes ganz neu erzählt. Ich „bin“ Dr. Munoz, der größenwahnsinnige Arzt, der dafür verantwortlich ist und am Ende grauenvoll scheitert.  In den „Fall Waldemar“ hat Marc Gruppe noch eine weitere Poe-Geschichte, „Das verräterische Herz“,  eingearbeitet. Darin spreche ich den alten Mann, das Mordopfer. Und dann ist „Manor“ von Karl Heinrich Ulrichs heraus gekommen, da bin ich der Erzähler einer unheimlichen homoerotischen Vampir-Geschichte aus dem Hohen Norden (Färöer-Inseln), mit Tom Raczko und Louis Friedemann Thiele in den beiden Hauptrollen.
Der Erzähler bin ich außerdem in "Krabat", nicht von Otfried Preussler sondern nach einem alten Sagenbuch für das Königreich Sachsen. Davon ganz unten mehr unter der Überschrift "Und noch einmal Titania".

Neues von Titania Medien
Neues von Titania Medien

Hörspiele von "Lausch" (Günter Merlau)

Geschrieben und inszeniert von Günter Merlau (Lausch Medien) sind bei MARITIM die Folgen 10, 11, 12 und 13  der Serie „Die schwarze Sonne“ erschienen. In der Folge 11, „Heilige Geometrie“ bin auch ich in einer schönen Rolle dabei. Parallelwelten, Zeitreisen, „Gothic-Horror“ sind die Elemente dieser spannenden Serie, die gleich mehrere Genres bedient. Wer „Schwarze Romantik“ oder auch Autoren wie Philip K. Dick liebt, kommt hier voll auf seine Kosten.

Eine superspannende neue Serie des Teams um Autor und Regisseur Günter Merlau ist "Head Money", dieses Mal direkt bei Lausch. Die erste Staffel ist bereits erhältlich. Deren Schlusskapitel (das Sechste) endet mit zwei Agenten von CIA und Mossad (Manfred Liptow und Peter Weis) und einem Cliffhanger, der auf die zweite Staffel neugierig macht. Und vorher sind die Hörer geradezu auf einer Weltreise von der Elbphilharmonie in Hamburg über Berlin, den Lofoten, Lagos in Nigeria, Myanmar, mit überwältigendem Vorder- und Hintergrundsound, einer grandiosen Besetzung mit Uve Teschner als Erzähler.  

Neues von Kai Schwind

ich möchte noch auf „Die Ferienbande“ hinweisen, diese herrliche und erfolgreiche Parodie auf die vielen Jugendhörspiele, die sich schon auf so mancher Tournee bewährt hat. Kai Schwind, der Regisseur u.a. der Live-Shows um die drei ???,  Karin Wiegand und Sven Buchholz haben vor einiger Zeit jetzt den dritten Teil von „Die Ferienbande und der krass üble Rächer“ herausgebracht. Im zweiten Teil  „Der Rückfall“ habe ich in der schönen Rolle eines Physiklehrers mitgemacht, der das „Wiegenlied“ von Brahms singt. Kai Schwind ist auch Autor und Regisseur von „Kill Shakespeare“, da darf ich sogar Shakespeare himself sein. Produziert bei Lauscherlounge für Audible.

Neues von Kai Schwind

Nun wird es aber Zeit für die „Helle Seite“

Eine ganze Reihe von Kinderhörspielen: So z.B. die „Häschenschule“, ein Hörspiel von Antje Seibel nach dem gleichnamigen Kinofilm, und wer da an das klassische Kinderbuch aus Urgroßelternzeiten denkt, liegt da nur teilweise richtig: die neue Geschichte spielt zum Teil in einer „modernen“ städtischen Hasenwelt, der Held, der Hase Max, ein ziemlicher Flegel,  landet auf einem ferngesteuerten Flugzeug in einem Ausbildungscamp für künftige Osterhasen, das er zunächst einfach uncool findet, aber dort erfährt er eine Wandlung und lernt verantwortungsvoll für seine Mitgeschöpfe einzustehen. Keine Angst: ein moralisierender Zeigefinger wird nicht erhoben. Senta Berger spricht Madame Hermine, eine geheimniskundige Hasenschamanin. Ich bin der Erzähler. Und der bin ich auch in den Hörspielen um „Rabe Socke“ mit den Stimmen aus den gleichnamigen Zeichentrickfilmen, Text auch hier von Antje Seibel. Frank Gustavus, mit dem ich auch schon oft und gern gearbeitet habe (ist gar nicht mehr zu zählen: Tintenwelttrilogie, Die vergessene Welt, Auf Samtpfoten, Der erste Tag vom Rest meines Lebens und und und...),also Frank ist  der Regisseur der Hörspiele nach Paul Friester "Heule Eule" (wie Tintenwelt, Samtpfoten und vieles menr erschienen bei Oetinger). Die kleine Eule heult und heult und weiß oft nicht, warum (Heule Eule, Nein, ich lass niemand rein, Ich will mein Bumm!). Und wieder einmal bin ich der Erzähler.

Nun wird es aber Zeit für die „Helle Seite“

Und noch einmal Titania

Erzähler bin ich auch in einem zweiten Theodor-Storm-Hörspiel (nach dem Schimmelreiter): "Bulemanns Haus", eine düstere Geschichte mit zwei immer größer werdenden schwarzen Katzen, die den hartherzigen Herrn Bulemann heimsuchen (er hatte mal mit einer schwarzen Frau einen Sohn und soll beide, Mutter und Kind, in die Sklaverei verkauft haben). Wie immer bei Titania voller atmosphärischer Klänge und "Anklänge". Ein besonderes Highlight ist aber auch "Krabat" , nicht nach Otfried Preussler, sondern nach einem "Sagenbuch für das Königreich Sachsen". Eine tolle Entdeckung von Marc Gruppe und Stefan Bosenius. Es geht gruselig genug zu, aber es gibt auch grotesk-komische Szenen wie  z. B. eine mit Schweinen, die militärisch vor König August dem Starken "stramm stehen". Krabat, der sorbische "Faust" (Tom Raczko) ist nämlich ein Zauberer, dem es aber schließlich gelingt, dem Höllenpakt und somit der Verdammnis zu entkommen. Mit einer finsteren Macht hat es auch Peter Munk (Jonas Minthe) in "Das kalte Herz" nach Wilhelm Hauff zu tun. Auch seine Geschichte geht am Ende "gut" aus. Erzähler bin ich noch mit angelsächsischem Horror in "Der Judaskuss" von John Osgood Field und "Das Ding"von George Allan England. In "Denn das Blut ist das Leben" von Francis Marion Crawford bin ich ein nächtlichen Exorzismus ausübender Priester.    

Judaskuss
Krabat

Synchron, Fontane, ach ja: Corona...

Bevor die neuen Einschränkungen angeordnet wurden, ist es mit Kolleginnen und Kollegen gelungen, im Hamburger Literaturhotel Wedina eine spielerisch-szenische Live-Lesung mit Dialogen aus Romanen von Theodor Fontane zu improvisieren, das hat - in dieser doch manchmal beklemmenden Zeit - einfach mal Spaß gemacht. Ja, und neue Hörspiele sind entstanden, wie die Lesung unter genauer Beachtung der "Corona-Regeln". Entsprechende Vorsichtsmaßnahmen gelten auch für die Synchron-Arbeit (zuletzt  Mr. Gruber in "Paddington" und Großvater Pete" in Chuggington"). Darüber später mehr...

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